Melatonin und sein Geheimnis

Drittes Auge, Zirbeldrüse, Epiphyse, pineal gland, sind einige der Bezeichnungen die diese mysteriöse, interessante und so wichtige Drüse unseres Kopfes bezeichnet. Sie produziert diesen begehrten Stoff: Melatonin. Nicht nur wichtig für unseren Körper!

Er hilft uns wichtige Erkenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen, die man früher nur ganz bestimmten Personen zusprach.

Lest mehr über diese faszinierende kleine Drüse und ihre Ausscheidungen, die uns unser Fortbestehen sichern kann.

Die Zirbeldrüse und der geheime Botenstoff

Sollte es etwa ein verkümmertes Organ in unserem Gehirn geben, das die menschliche Fähigkeit außersinnliche Wahrnehmungen zu besitzen, mindestens repräsentiert?

Die Zirbeldrüse (Epiphyse) soll ursprünglich über 3 cm lang gewesen sein und degenerierte auf die heutige Größe von 3 bis 5 Millimeter und ist – laut Wissenschaftlern – u.a. für den Wach- und Schlafrhythmus zuständig. Sie erzeugt das Hormon „Melatonin“ und wird in der Regel nur dann von der Zirbeldrüse hergestellt, wenn sie registriert, dass keinerlei Licht von außen auf den Körper fällt. Wenn es also stockdunkel ist, beginnt die Zirbeldrüse mit ihrer Produktion.

Dies lässt also nicht wundern, wieso Lovecraft so fasziniert von ihr war, denn er lebte viel in dunklen Räumen und wird damit seine Wahrnehmung entsprechend beeinflusst haben. Er wäre gewiss von der Tatsache, dass es im Gehirn ein Organ gibt, das nur arbeitet, wenn es dunkel ist, magisch angezogen gewesen. Bisher ist aber noch völlig ungeklärt, woher die Zirbeldrüse weiß, wann es hell oder dunkel ist. Auch ist unklar, wieso die Zirbeldrüse in ihrer Evolution eher kleiner als größer wurde. Ich vermute, dies kann mitunter damit zu tun haben, dass der Mensch mittlerweile nicht mehr in dunklen Höhlen lebt und somit der Dunkelheit viel länger ausgesetzt war als heutzutage.

Unsere großen Fenster, die unsere Häuser schmücken, werden recht selten komplett mit Rollläden verschlossen und bewirken nur eine Zeit weniger Stunden, in denen die Zirbeldrüse Melatonin herstellt. Der kleinste Lichtstrahl genügt bereits und die Melatonin-Produktion wird eingestellt.

Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Melatonin-Produktion bei Kindern wesentlich höher als bei Erwachsenen und wie man sicherlich weiß, erleben sie auch intensivere Träume oder sind von Natur aus empfänglicher für außersinnliche Wahrnehmungen. Kinder werden aber in der Regel auch früh abends ins Bett geschickt und oftmals in ziemlicher Dunkelheit schlafen gelegt. Die Zirbeldrüse kann also sehr aktiv sein.

Die Entdeckung der Zirbeldrüse revolutionierte jedenfalls die Wissenschaft, denn sie beeinflusst das gesamte endokrine System des Körpers und reguliert und kontrolliert recht viele entscheidende Vorgänge, wie:

das Wachstum und die körperliche Entwicklung
die Fortpflanzung
die Körpertemperaturkontrolle
die Nierenfunktion
den Schlaf-Wach-Rhythmus
das Immunsystem
die Kontrolle und Vernichtung so genannter „Stressoren“ (Stress-auslösender Substanzen wie die in den Nebennieren produzierten Corticosteroide)
den Schutz der DNA in den Körperzellen vor Veränderungen durch Viren und Karzinogene (krebsauslösende Vektoren)
die Vernichtung so genannter „freier Radikale“ (Moleküle mit einem freien Sauerstoffatom, die eine Schädigung der Zellmembran verursachen und Krebs hervorrufen können) als eines der wirksamsten „Antioxidanzien“ und
die Energieerzeugung in den Zellen und den Energiefluss im ganzen Organismus durch die Umsetzung des Schilddrüsenhormons T4 zu T3, einer hochenergetischen Form der in der Schilddrüse produzierten Thyreoidhormone
das Immunsystem „feindliche Vektoren“ und Erreger sofort und zielsicher entdeckt und vernichtet
Steuerung des Alterungsprozesses

Die wohl bekanntesten Forscher zur Zirbeldrüse sind Dr. Dr. Walter Pierpaoli und Dr. William Regelson. Sie verbrachten Jahre mit ihren Arbeiten und entdeckten, dass in der Regel der Mensch ab dem 45. Lebensjahr mit der Produktion von Melatonin nahezu stoppt. Mittels Experimenten an Mäusen, bei denen die Zirbeldrüse verkümmert war und ihnen daraufhin Melatonin zuführte, zeigten sich folgende Merkmale:

die Zirbeldrüsenfunktion wurde wiederhergestellt und die körpereigene Melatonin-Produktion stieg wieder an
das „Altersfell“ wurde wieder glänzend und dicht
die Sexualfunktion stellte sich wieder ein
das Immunsystem normalisierte sich zusehends und beginnende Krebszellen wurden erfolgreich vernichtet
die normale Nahrungsaufnahme und Verdauung wurden wiederhergestellt
die Lebenszeit der Mäuse übertraf die der anderen um ca. 30%

Um den wissenschaftlichen Teil nun schnellstmöglich abzuschließen, wird man bei eigenen Recherchen schnell darauf stoßen, dass viele Esoteriker überzeugt sind, das Melatonin als einen Wunderwirkstoff zu bezeichnen, der die unglaublichsten Dinge vollbringen kann.

Neben Meditationstechniken sind auch sehr viele Gegenstände und Stoffe mittlerweile angepriesen worden, um die Melatonin-Produktion zu steigern. Darunter fallen Amulette, kollodiales Gold, Klangschalen, Musik-CDs, Magnetkissen, Ringe, Kristalle wie Amethyst, Rauchquarz, Bergkristall und Lapislazuli, aber auch Tinkturen, Räucherstäbchen und Vitaminpillen sowie Naturprodukte wie Gotu Kola, Chakraöl, und das Naturbasierende Melatonin an sich. Allesamt mit dem Ziel das dritte Auge zu öffnen, bzw. die eigenen Nachtträume zu intensivieren und leichter erinnerbar zu machen.  Quelle: http://www.matrixseite.de/Texte/zirbeldruese.html

Auf der Quellseite gibt es weitere interessante Infos und geschilderte Versuche und deren Ergebnisse- also, klickt euch rein!!!

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Ein Auszug (sicher ist sicher- wer weiß schon wie lange die Infos dort noch verfügbar sind 😦  )

Eigene Forschungen

Auf meiner Liste behielt ich als Hilfsmittel, im Vergleich zu all den anderen Empfehlungen esoterischer Kreise, die Präparate Vitamin B6, Gotu Kola und Melatonin primär für richtungweisend. Man bedenke, dass ich in dieser Zeit weder irgendwie meditiert noch mit Suggestionen gearbeitet habe, um einen mentalen Einfluss sekundär zu halten und das Ergebnis nicht zu beeinflussen. Folgende Berichte kann ich z.Z. liefern, weitere können vermutlich zukünftig in meinem Weblog eingesehen werden:

Vitamin B6:
31.5.06 – 1 Kapsel á 100 mg:

Nach ca. 1 Stunde leichte Entspanntheit in den Füßen und Beinen, Müdigkeit taucht auf. Danach zu Bett gegangen und einfach beobachtet, was im Weiteren geschieht. Irgendwann eingeschlafen. (Nachwirkungen am anderen Tag: keine)

2.6.06 – 2 Kapsel á 100 mg:

Wohlige Wärme breitet sich in Füßen und Beinen aus nach ca. 45 Minuten. Dann zu Bett gegangen und beobachtet. Ich registrierte, dass der hypnagoge Zustand sehr früh einsetzte, d.h. es tauchten Bilder im Bewusstsein auf, die mir wesentlich leichter auffielen als sonst. Szenen aus anderen Leben tauchten auf, aber teilweise auch widersprüchliche Ereignisse mit symbolischem Wert. Reiterimpressionen, Wüste, felsige Umgebung. Unterhaltungen mit Fremden. (Nachwirkungen am anderen Tag: keine)

 

Gotu Kola:
3.06.06 – 2 Kapseln á 325 mg:

Nach ca. 30 Minuten körperlich entspannt, aber der Geist wirkte sehr wach. Leicht taumelig zumute, bin dann zu Bett gegangen und habe wieder beobachtet, was geschieht. Es tauchten plötzlich mit rasender Geschwindigkeit Szenen im Bewusstsein auf, dass ich mehrmals kurz aufschreckte. Auch hier Szenen aus anderen Leben. Erneut Reiterimpressionen in der Wüste mit felsiger Umgebung. Mehrere Personen auf Pferden dabei. Stehen auf Hügel und schauen in ein Tal.

(Nachwirkungen am anderen Tag: Sehr angeregte Verdauung. Wirkung schien selbst zum Mittagsschlaf am anderen Tag noch ein wenig vorzuhalten. Auch hier kurze Sequenzen aus anderen Leben oder Unterhaltungen mit Fremden. Bekannte Personen verwandeln sich plötzlich und legen ein ungewohntes Verhalten an den Tag. Nach dem Aufstehen direkt wieder zum WC.)

Aufgrund der Nachwirkungen von Gotu Kola habe ich weitere Versuche auf einen späteren  Zeitpunkt verlegt, an dem ich nicht so viel zu tun habe.

Vitamin B6:
5.6.06 – 2 Kapsel á 100 mg:

Diesmal früher ins Bett gegangen. Anfangswirkungen nicht mitbekommen. Hypnagoge Bilder tauchen wieder im Bewusstsein auf. In einer Szene sehe ich mich selbst in einem anderen Körper. Schmuddel-Pulli an, mit fettigen Locken, silberne Nickelbrille, Jeans. Erinnere mich selbst an jemanden aus dem Quatsch-Comedy-Club, der dort immer ziemlich cholerisch auftritt und in etwa genau so aussieht. In der nächsten Szene freue ich mich, dass wir keinen Ärger mit den Piraten bekommen haben und sie uns dann doch haben gehen lassen. Sehe mich selbst in einem anderen Körper. Weißes Hemd, brauner Zopf, hellbraune Hose, schwarze Stiefel, schlank, dunkelhaarig.

(Nachwirkungen am anderen Tag: keine)
6.6.06 – 2 Kapseln á 100 mg:

Nach ca. 45 Minuten der Einnahme der zwei Kapseln ins Bett gegangen. Augen wirkten bleiern. Ich träume von Agenten, Hexen und Codewörtern zum Teleportieren. In dieser Nacht wachte ich bestimmt fünf oder sechs Mal auf und wenn ich wieder einschlief, landete ich exakt erneut im selben Traum, fast nahtlos ging die Geschichte weiter. Mir kam es dann irgendwann so vor, als hätte ich in dieser Welt mehrere Tage verbracht.
7.6.06 – 2 Kapseln á 100 mg:

Wieder auffällige Träume. In einem Traum befand ich mich auf einer Art Schule für Hochbegabte. Eine Wolke (Hologramm?) schwebte manchmal über mir und verlangte eine Antwort von mir auf die Frage, was ein elektromagnetischer Impuls-Reaktor sei. Ich musste ständig verneinen. Als ich aufwachte, recherchierte ich den Begriff erfolglos. Vielleicht ein Traum aus der Zukunft, so erscheint es mir. Ansonsten waren keine besonderen Vorkommnisse.
9.6.06 – 3 Kapseln á 100 mg:

Immer wieder starke, hypnagoge Zustände. Erneut auffällige Träume. Keine großen Änderungen in der Intensität der Wirkung auf die Träume.
Melatonin/B6-Kombination:

Bei Melatonin befinden sich immer 10 mg B6 untergemischt.

19.6.06 – 2 Kapsel á 3 mg inkl. B6 á 10 mg:

Die Wirkung trat bereits nach 20 Minuten ein. Stand noch am Balkon und sah in den Sternenhimmel. Dabei fielen mir seltsame Schatten auf, die an meinem Auge vorbeihuschten. Auch nahm ich kurz helle Sterne wahr, die bei genauerem Hingucken gar nicht vorhanden waren. Einmal sogar einen sehr hell leuchtenden Sternenhaufen in einer gebogenen Anordnung, so hell, wie wir hier keine Sterne sehen können. Plötzlich sehr müde geworden. Danach ins Bett gelegt. Starke und plötzliche Entspannung in den Beinen. Hatte stets den Eindruck gleich etwas zu sehen, was man normalerweise nicht sieht, regelrecht eine starke Erwartung. Rechnete mit allem. Bin dann eingeschlafen. In der Nacht war ich ein Chinese, der in der Unterdrückung einer Gang in einem Viertel lebte. Ich war eher einer von den kleinen Lichtern, die taten, was man ihnen sagte. Ich war ganz angetan von einer Frau, die aber immer wieder von einem berüchtigten Bandenmitglied umworben wurde. Es kann also gut ein anderes Leben gewesen sein. Mal sehen, was eine noch größere Dosis bewirkt.
20.6.06 – 3 Kapsel Melatonin á 3 mg inkl. B6 á 10 mg:

Wieder in den Sternenhimmel geschaut und die Wirkung abgewartet. Ständig das Gefühl, gleich etwas zu sehen oder das etwas vor meinen Augen auftaucht. Nach ca. 20 Minuten sehr müde geworden und ins Bett gelegt. Meine Gedanken fanden keine Ruhe, war abgelenkt. Irgendwann eingeschlafen. Immer wieder erwacht mit Träumen. Fühlte eine innere Unruhe, irgendwas bedrängte mich. Konnte jedoch nicht ausmachen, was es war.
21.06.06 – 1 Kapsel Melatonin á 3 mg und 1 Kapsel B6 á 100+10 mg:

Sehr viele Träume in der Nacht. Darunter auch Sequenzen, in denen ich mich in einem riesigen Park befand, der von einem reichen, großzügigen Mann betrieben wurde. Erinnerungen an ein japanisches Leben tauchten auf. Sehr bunt. Ich trug einen roten Kimono mit goldenen Blüten darauf. Aber auch Erinnerungen, die irgendwie mit der Entdeckung eines Hauses aus dem 3. Reich zu tun hatte und ein Freund es unbedingt kaufen wollte. Ich überlegte, dass es doch bestimmt energetisch nachteilhaft sei, in einem solchen Haus zu leben.
22.06.06 – 2 Kapseln Melatonin á 3 mg und 2 Kapsel B6 á 100+10 mg:

Sehr müde gewesen und schnell ins Bett gegangen. Viele Träume erinnert. Auf einem großen Schiff die ganze Zeit herumgelaufen. Dann wieder Begegnungen mit seltsamen Wesen und einem riesigen Vergnügungspark, der von einem reichen Mann organisiert und geführt wurde und immer mehr Leute kostenlos zu sich einlud. Des Öfteren in der Nacht erwacht und die Träume rekonstruiert.
In jedem Fall haben sich diese kleinen Mittelchen recht positiv bewährt und sind sehr sanft in ihrer Wirkung. Ich kann leider nicht mit absoluter Sicherheit sagen, welche Kombination oder welches Präparat das Bessere ist. Gotu Kola hat mich sehr beeindruckt, was hypnagoge Zustände betrifft. B6 bezüglich Traumerinnerung und Melatonin dahingehend, dass auch die Zeit vor dem Zubettgehen einige interessante Phänomene eingespielt hat. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass Melatonin zu noch mehr fähig ist, wenn man es mit höheren B6-Dosen anwendet. 10 mg B6 sind wirklich zu wenig und eine empfehlenswerte Dosis für eine wirkungsvollere Melatonin/B6-Mischung wäre wohl mindestens 6 mg Melatonin und 200 mg B6 wenn nicht noch höher. Laut Recherchen sollen erst Werte ab 1 g in Bezug auf Melatonin nachteilig werden.
Für die Besorgten: Ich möchte nochmals betonen, dass diese Mittel keine Drogen sind, auch fallen sie nicht unter das Drogengesetz. Sie sind frei erhältlich, basieren zu 100% auf Naturbasis, werden 100%ig vom Körper abgebaut und es ist keinerlei Chemie enthalten.

Wer an meinen Forschungen zum Thema „Zirbeldrüse“ interessiert ist, erhält noch bessere und genauere Informationen auf meinem Blog namens Matrixblogger. Klicke für Link HIER! (….sagt der Matrixblogger, nicht ich 😉 )

Quellen:

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