Quantensprung in der Tumortherapie

Bei der Partikeltherapie werden Protonen und Kohlenstoff-Ionen in einer aufwändigen Beschleunigeranlage auf über 70 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann zielgenau – mit Millimeterpräzision – auf die Tumore der Patienten gelenkt. Im Partikeltherapie-Zentrum Marburg werden vier multifunktionelle Behandlungsplätze zur Verfügung stehen, die jeweils mit hochmodernen bildgeführten Applikationen die Bestrahlung ermöglichen. Die hohe Wirksamkeit dieser Therapie resultiert vornehmlich aus den für die Strahlentherapie extrem günstigen physikalischen und strahlenbiologischen Eigenschaften der Partikelstrahlen, die eine hervorragende Anpassung des Hochdosisbereiches an den Tumor und gleichzeitig eine sehr niedrige Belastung des umliegenden gesunden Gewebes ermöglichen. Das Marburger Partikeltherapie-Zentrum wird die praktisch nebenwirkungsfreie Bestrahlung bislang inoperabler und – wegen der sehr geringen abgegebenen Strahlungsdosis vor und hinter dem malignen Gewebe – unbestrahlbarer Tumore ermöglichen.

Lest weiter hier: http://www.ccc-marburg.de/artikel/quantensprung-in-der-tumortherapie/

http://www.mit-marburg.de/willkommen/

Das Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (MIT), getragen vom  Universitätsklinikum Heidelberg und der RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft, ist aufgrund seiner innovativen Technologie eine Therapieanlage zur Behandlung von Tumoren mit Ionenstrahlen.

Im Marburger  Ionenstrahl-Therapiezentrum wird sowohl mit Protonen als auch mit Schwerionen bestrahlt. Die Ionenstrahl-Therapie steht als Therapieoption für Patienten zur Verfügung, die interdisziplinär im Heidelberger Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen oder im Universitätsklinikum Gießen / Marburg (UKGM) behandelt werden. Mit Hilfe der sehr präzisen Strahlung können auch schwer zugängliche Tumoren ohne Schädigung des Nachbargewebes bestrahlt werden.

Seit Oktober 2015 werden hier ausgewählte Tumoren mit Kohlenstoff- und Wasserstoffionen bestrahlt.
Diese Ionen können gesundes Gewebe durchdringen, ohne dort Schaden anzurichten – erst tief im Tumor entfalten sie ihre zerstörerische Wirkung.
Das Universitätsklinikum Heidelberg  und dessen Tochter, die HIT Betriebsgesellschaft mbH, die seit vielen Jahren ihr einzigartiges Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT betreiben, stellen ihr klinisches und physikalisch-technisches Know-How zur Verfügung, um die im Herbst 2014  übernommene Marburger Anlage dauerhaft zur klinischen Versorgung sowie der klinischen und präklinischen Forschung zu nutzen.

 

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