Hustenfall- hartnäckig

Husten ist dieses Jahr der Dauerrenner…..kaum los zu werden.

Hier eine ausführliche Recherche dazu aus Wien: (Original: https://www.naturheilkunde.co/selbstbehandlung/husten-heiserkeit/)

Die chronische Bronchitis und auch Asthma bronchiale können im Laufe der Zeit zum Lungenemphysem (COPD) führen. Dabei handelt es sich um eine Überblähungdes Lungengewebes mit Elastizitätsverlust und unwiderruflicher Zerstörung von Alveolen (Lungenbläschen). Meist liegt dem Lungenemphysem ein langjähriges Rauchen zugrunde. Bei jungen Patienten ohne Risikofaktoren kann ein erblicher Enzymmangel (α1-Antitrypsin-Mangel) eine Rolle spielen. Die Patienten haben chronische Atemnot, zunächst nur bei Belastung und im Laufe der Zeit auch schon in Ruhe. Sie sind dann auf fortwährende Sauerstoffgabe und vielfältige medikamentöse Therapie angewiesen. Als Spätfolge kommt es zur Rechtsherzinsuffizienz mit drohendem Herzversagen.

 

Zur Unterscheidung des Hustens helfen die folgenden Hinweise:

  • Treten zusätzlich zum Husten typische Erkältungsmerkmale wie Schnupfen und Halsweh auf, ist ein grippaler (Virus-)Infekt die häufigste Ursache.
  • Ist der Auswurf grünlich oder gelblich, steckt meistens eine bakterielle Bronchitis dahinter, die z.B. als Folge einer virusbedingten Bronchitis entstanden sein kann, oder auch als Ausdruck einer chronischen Bronchitis zu interpretieren ist.
  • Dauerhafter Husten, der länger als drei Monate anhält, weist auf eine chronische Bronchitis hin, welche häufig bei Rauchern zu finden ist.
  • Ist der Auswurf blutig, sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen, denn es könnte ein Bronchialkarzinom oder eine Tuberkulose dahinter stehen.
  • Bei Asthma bronchiale ist ein oberflächlicher Husten zusammen mit Atemnot und einem pfeifenden Geräusch (Giemen) beim Ausatmen zu beobachten.
  • Krupphusten als Ausdruck einer Kehlkopfentzündung (Laryngitis) geht mit Atemnot und einem pfeifenden Einatemgeräusch einher und tritt vorwiegend bei Kindern auf.
  • Husten zusammen mit hohem Fieber und evtl. stechenden Schmerzen kann auf eine Lungenentzündung hinweisen.
  • Bei Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) tritt Husten eher im Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung auf.
  • Husten kann auch als Nebenwirkung von Medikamenten wie z.B. ACE-Hemmern (Blutdrucksenker) auftreten.
  • Bei trockenem (unproduktivem) Reizhusten sind die Bronchien nicht verschleimt, er kann sehr quälend sein und die Nachtruhe empfindlich stören. Hier sind evtl. hustenreizdämpfende Medikamente hilfreich.

 

Heiserkeit

Bei Heiserkeit klagen die Betroffenen über eine „raue, kratzige“ Stimme. Die Ursachen sind vielfältig: eine einfache Erkältung, eine exzessive Stimmbelastung, Inhalation von Stäuben oder Allergenen und auch verschiedene Tumoren.

Jede Heiserkeit, die länger als drei Wochen besteht, muss ärztlich abgeklärt werden, da vor allem bei Rauchern ein bösartiger Kehlkopftumor dahinter stehen kann.

Die Kehlkopfentzündung (Laryngitis) wird durch Viren, Bakterien, durch Reizgasinhalation, starke Temperaturschwankungen und trockenes oder heißes Raumklima sowie mechanisch durch akute Stimmüberlastung verursacht.

Die Betroffenen sind heiser oder völlig stimmlos (aphon). Oft haben sie leichte Halsschmerzen, Hustenreiz und leicht erhöhte Temperatur.

Für den Behandlungserfolg ist eine absolute Stimmruhe (auch kein Flüstern!) entscheidend. Außerdem dürfen die Betroffenen nicht rauchen und sich nicht in der Umgebung von Rauchern aufhalten.

 

Hausmittel und unterstützende Maßnahmen für Husten und Heiserkeit

 

Allgemeine Maßnahmen

  • Alles, was das Immunsystem stärkt (vgl. Kap. Abwehrschwäche), ist auch vorbeugend gegen Husten und andere Erkältungskrankheiten einsetzbar
  • Ruhe, um die Erkältung auszukurieren
  • Ausreichende Zufuhr von Vitamin C und Zink
  • Reichlich Kräutertees trinken, bei Bedarf mit Honig gesüßt
  • Kein Sport oder übermäßige Anstrengung
  • Warm anziehen und heißen Tee trinken, so kann der Körper die Erkältung leichter „herausschwitzen“. (Aber: mit fieberhaften Erkältungen nicht in die Sauna gehen!)
  • Bei Bronchitis:
  • Zumindest während der Bronchitis auf das Rauchen (und auch das Passivrauchen) verzichten!
  • Bei Husten möglichst die Ansteckung anderer vermeiden: besser in den eigenen Ärmel husten, als in die Hand, die wir dann dem Nächsten zur Begrüßung hinreichen, bzw. mit der wir die Viren über Türklinken etc. weitergeben.
  • Inhalationen mit Kamille, Thymian oder Meersalz (siehe unten)
  • Für Bewegung an der frischen Luft sorgen (warm angezogen!)
  • Viel heißen Husten- und Bronchialtee trinken
  • Milch und Käse meiden, weil diese verschleimend wirken.
  • Brustwickel: ein Handtuch mit kaltem Wasser nass machen, auswinden und um dem Brustkorb legen. Mit einem trockenen Handtuch umwickeln und im Bett so lange liegen bleiben, bis der Wickel sich vollständig erwärmt hat.
  • Zum Auskurieren ist eine absolute Stimmruhe (auch kein Flüstern!) wesentlich.
  • Das Raumklima kann durch mindestens 50 % Luftfeuchtigkeit und Senken der Raumtemperatur auf 18–20 ˚C verbessert werden.
  • Absolutes Rauchverbot
  • Inhalationen mit Kamille, Thymian oder Meersalz (siehe unten)
  • Kartoffelwickel, wie unter Halsschmerzen beschrieben
  • Salbeitee oder heiße Milch mit Honig trinken
  • Bei Kehlkopfentzündung:

 

Inhalationen

Ätherische Öle lösen sich kaum in Wasser, steigen aber mit heißem Wasserdampf auf und eignen sich daher besonders gut für Inhalationen. Bei der Inhalation sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Ätherische Öle können an den Atemwegen starke Irritationen verursachen. Daher sollte die im Beipackzettel angegebene Dosis auf keinen Fall überschritten werden.
  • Bei Kindern nur für sie geeignete Präparate verwenden. Säuglinge und Kleinkinder vertragen beispielsweise kein Menthol, das jedoch in vielen Inhalationssalben enthalten ist. Sie könnten einen Kehlkopfkrampf (Epiglottiskrampf) mit Erstickungsgefahr bekommen!
  • Asthmatiker und Allergiker sollten auf die Inhalation von ätherischen Ölen verzichten, da dadurch ein Asthmaanfall ausgelöst werden könnte.

 

Einreibungen

Ätherische Öle können über die Haut ins Blut gelangen, dazu wird durch Einreibungen auf Brust und Rücken ein Teil des Öls inhaliert. Das Einreiben hat bei Kindern noch den zusätzlichen beruhigenden Effekt des Körperkontakts mit Mutter oder Vater. Hinzu kommt, dass über die Reflexzonen am Rücken ein heilsamer Reiz auf die inneren Organe ausgeübt wird. Bei Säuglingen sollten allerdings nur die dafür zugelassenen Präparate eingesetzt werden, weil es bei zu starken Gerüchen zu einem Kehlkopfkrampf kommen kann.

 

Teemischungen

1 EL der im Folgenden genannten Mischungen mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Mischungen können in der Apotheke zubereitet werden.

 

  • Teemischung vor allem gegen Hustenreiz:
  • 25 g Eibischwurzel, 10 g Fenchelfrüchte, 10 g Isländisch Moos, 15 g Spitzwegerichkraut, 10 g Süßholzwurzel, 30 g Thymiankraut

 

Schleimlösende Teemischungen:

  • 25 g Wollblume, 25 g Huflattichblätter, 25 g Eibischwurzel, 25 g Anisfrüchte
  • 25 g Eibischwurzel, 25 g Eibischblätter, 15 g Süßholzwurzel, 5 g Malvenblüten

 

  • Schweißtreibender Tee:
  • eine Mischung aus Lindenblüten, Birkenblättern und Holunderblüten zu gleichen Teilen.

 

Schüssler-Salze

 

Nr. 3 Ferrum phosphoricum bei trockenem Husten, Reizhusten und beginnender Bronchitis

Nr. 4 Kalium chloratum bei weißlichem Sekret als Hauptmittel

Nr. 6 Kalium sulfuricum bei Husten mit gelblichem Auswurf, chronischem Husten und Raucherhusten

 

Homöopathische Einzelmittel

 

Aconitum: Trockener, heiserer, hackender Husten mit Schmerzen im Kehlkopf. Vermehrtes Durstgefühl. Hohes Fieber, mit hartem, schnellem Puls und trockener Haut. Der Husten tritt nach kaltem Wind oder Zugluft, speziell nach trockener Kälte auf. Der Husten wird schlimmer beim Einatmen, vor allem von kalter Luft. Das Fieber bessert sich, sobald ein Schweißausbruch stattfindet.

 

Meist findet sich die für Aconitum typische nächtliche Unruhe und Angst.

 

Belladonna: Der Husten tritt plötzlich auf, ist krampfartig, bellend und trocken. Die Schleimhäute sind trocken und trotzdem besteht wenig Durst (im Gegensatz zu Aconitum). Unruhe, Benommenheit und Verwirrung. Rotes Gesicht und Kopfschmerzen während des Hustens.

Belladonna-Patienten schwitzen zumeist. Der Schweiß erleichtert (im Gegensatz zu Aconitum) nicht.

 

Bryonia alba: Sehr schmerzhafter Husten, mit Schmerzen im ganzen Kopf- und Brustbereich. Trockenheit der Schleimhäute und großer Durst. Um die Schmerzen im Brustkorb zu lindern, wird der Brustkorb beim Husten mit beiden Händen gehalten. Verschlimmerung durch Aufregung, durch Bewegung, im warmen Zimmer. Verbesserung der Schmerzen im Brustkorb durch Liegen auf der schmerzhaften Seite und an der frischen Luft.

 

Die weiße Zaunrübe (Bryonia alba, Gicht- oder Teufelsrübe) wächst an Hecken und Zäunen. Typisch ist die Verschlimmerung der Schmerzen durch jede Art von Bewegung, daher wird beim Husten der Brustkorb festgehalten.

 

Carbo vegetabilis: Husten mit ausgeprägter Atemnot. Schwäche und Ermattung. Kalter Schweißausbruch während eines Hustenanfalls. Ausgeprägtes Verlangen nach frischer Luft. Blass-bläuliche Verfärbung des Gesichts. Verbesserung durch frische Luft, Verschlimmerung in feuchtwarmer Luft.

 

Carbo vegetabilis ist pflanzliche Kohle, die aus verkohltem Birken- oder Buchenholz hergestellt wird, und ist ein Mittel für schwere Zustände mit Atemnot.

 

 

Conium maculatum: Heiserkeit und krampfhafter Husten, der durch ein Kitzeln im Hals hervorgerufen wird. Schwindel, Schwäche und Zittern. Verschlimmerung nachts und im Liegen. Das Aufsitzen bessert.

 

Berühmt und berüchtigt wegen seiner Giftigkeit wurde der gefleckte Schierling (Conium maculatum) durch den „Schierlingsbecher“, den Sokrates zu seiner Hinrichtung trank. Homöopathisch verarbeitet ist Conium ein wirkungsvolles Arzneimittel, das sich vor allem bei älteren Männern bewährt hat.

 

Drosera rotundifolia: Ständiger Hustenreiz im Kehlkopf. Der „Kitzelhusten“ scheint von einer eng umschriebenen Stelle zu kommen, wie von einer Feder oder einem Krümel. Heftige, tiefe und harte Hustenanfälle. Tiefe, heisere und tonlose Stimme. Der Husten ist nach Mitternacht schlimmer. Verschlimmerung beim Hinlegen und bei Trinken.

 

Drosera, der Sonnentau, ist ein wichtiges Mittel für krampfhafte heftige Hustenanfälle.

 

Ferrum phosphoricum: Der Husten ist trocken und hart. Heiserkeit und lästiger Reizhusten mit wenig Auswurf. Helles Blut im Auswurf oder Nasenbluten. Fleckig gerötetes oder blasses Gesicht. Fieber mit weichem Puls, ohne Durst und allgemein wenige Beschwerden. Verschlimmerung eher nachts.

Ferrum phosphoricum ist für den Beginn einer Bronchitis bei langsamem Krankheitsverlauf geeignet und kann auch als Schüssler-Salz gegeben werden.

 

Hepar sulfuris: Lauter und bellender Husten. Der Husten kann trocken oder mit gelb-schleimigem Auswurf verbunden sein. Übler Geruch aller Absonderungen. Der Husten wird durch Entblößen, oder durch den kleinsten kalten Luftzug ausgelöst. Verschlechterung durch jegliche Art von Kälte. Wärme bessert.

 

Starke Verfrorenheit und allgemeine Reizbarkeit kennzeichnen dieses Mittel.

 

Hyoscyamus niger: Trockener Reiz- und Kitzelhusten, der nachts schlimmer wird. Nervöser Husten. Durch seelische Beschwerden wie Liebeskummer, Eifersucht oder Ärger verursachter nervöser Husten. Schlimmer im Liegen und nachts. Verschlimmerung beim Essen, Trinken und Sprechen.

 

Hyoscyamus, das Bilsenkraut, gehört (wie Belladonna) zu den Nachtschattengewächsen und weist eine Übererregbarkeit auf. 

 

Ipecacuanha: Husten mit anhaltendem Würgen und Erbrechen. Erstickender trockener Husten mit Würgen, Keuchhusten, das Gesicht läuft blau an. Asthmatischer Husten. Besser im Freien, schlimmer in der Wärme.

 

Uragoga Ipecacuanha, die Brechwurzel, wächst in den tropisch feuchten Wäldern Brasiliens. Typisches Symptom bei Kindern sind Hustenanfälle, die mit Würgen und Erbrechen enden.

 

Rumex crispus: Trockener kitzelnder Reizhusten. Der Husten wird durch ein intensives Kitzelgefühl in der Luftröhre ausgelöst. Jedes tiefe Einatmen und Sprechen ruft einen Hustenreiz hervor. Verschlimmerung beim Einatmen kalter Luft und beim Entblößen. Schlimmer nachts um 23.00 Uhr. Verbesserung durch einen Schal oder die Bettdecke vor dem Mund, um den Hustenreiz zu lindern.

 

Rumex crispus ist der krause (oder wilde) Ampfer und ist mit unserem Sauerampfer verwandt. Er ist das Hauptmittel für kitzelnden Reizhusten.

 

Spongia tosta: Trockener, bellender, krächzender und sägender Husten bei Allergie oder Asthma. Der Kehlkopf ist wie zusammengeschnürt. Allgemein verfroren. Der Husten bessert sich beim Essen und beim Trinken, vor allem von warmen Speisen und Getränken. Kalte Luft und kalte Getränke wirken verschlechternd.

 

Spongia tosta ist ein schleimiger See- oder Badeschwamm aus dem Meer, der viel Jod enthält und vor der homöopathischen Zubereitung geröstet wird. Er ist bei krächzendem, kruppösem Husten und bei Kehlkopfentzündungen hilfreich. 

 

Sticta pulmonaria: Trockener, bellender Reizhusten. Fließschnupfen mit unaufhörlichem Niesen. Verschlimmerung des Hustenreizes abends und nachts, beim Hinlegen und beim Einatmen.

 

Sticta pulmonaria, das Lungenmoos oder die Lungenflechte, wächst auf der ganzen Erde und ist ein altes Volksmittel zur Behandlung von Lungenleiden. Die Erkältung nimmt einen typischen Verlauf: Sie beginnt mit einem Fließschnupfen. Der Schnupfen trocknet rasch ein, bildet Borken und wandert nach unten zu den Bronchien.

 

Weitere Mittel

 

Antimonium tartaricum: Lockerer Schleim mit Rasseln, kann nicht abgehustet werden, muss nachts aufsitzen, große Erschöpfung; Auswurf. 

 

Causticum: Reiz-und Kitzelhusten mit spärlichem, schwierigem Auswurf, schlimmer im Liegen, besser durch kalte Getränke.

 

Coccus cacti: Anfallsartiger Kitzelhusten um 6–7.00 Uhr oder nach 23.30 Uhr. Harter, kurzer hackender Husten in Anfällen. Keuchhusten. Schlimmer durch Erhitzung und in warmen Räumen. Besser an der kalten und frischen Luft, durch kalte Getränke oder kalte Speisen.

 

Phosphor: Hohler, trockener Kitzelhusten, Kehlkopf sehr schmerzhaft, wenig, evtl. blutiger Schleim, Geruchsempfindlichkeit, Nervosität; kalte Luft verschlimmert, Liegen auf der linken Seite verschlimmert. Jede Erkältung endet mit Husten und Bronchitis. Husten mit Kopfschmerzen.

 

Pulsatilla: Lockerer Husten mit grünlichem Auswurf. Schlimmer abends oder nachts im Bett, besser durch frische oder kühle Luft und durch langsames Umhergehen. Kinder, die nachts husten.

 

Ich wünsche allen gute Besserung und einen blauen Himmel 😉

AdA

PS: auch andere wertvolle Tipps auf dieser Seite: https://www.naturheilkunde.co/selbstbehandlung/husten-heiserkeit/

DANKE an Dr. Schön, aus Wien

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Was tun bei Fieber?

Bei unserem unsteten seltsamen Wetter zur Zeit, sind Erkältungskrankheiten keine Seltenheit. Wenn dann äußere Gegebenheiten, ein geschwächtes Immunsystem (wenig Schlaf, Stress, übersäuert), Keime und die ungehörte Seele zusammentreffen, kann es einem halt erwischen.

Hier ein paar kurze Tipps und die Aufforderung: Viel Trinken und AUSRUHEN!!!

Fieber Foto: http://www.easy-pr.de  Malteser

Fiebersenkende Maßnahmen (auch Kinder)

Wickel
Wadenwickel und Brustwickel bei hohem Fieber anwenden; ABER nur wenn Hände und Füße des Patienten heiß sind. Kalte Extremitäten sind ein Zeichen dass der Kreislauf zentralisiert ist, d.h. Hände und Füße sind schlecht durchblutet und die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruches ist groß. Das belastet das Kind noch viel mehr.

Wadenwickel
Man benötigt: Zwei kleine Gästetücher und zwei Handtücher sowie ein Molton oder dickes Badetuch als Unterlage für das Bett. Die Gästetücher werden in kaltes Wasser getaucht, ausgedrückt und um die Waden (einzeln) gewickelt. Handtücher drum herum, leicht zudecken und den Wickel 10 Minuten belassen. Den Wickel entfernen, 10 – 15 Minuten pausieren und den ganzen Vorgang noch einmal wiederholen.

Brustwickel
Man benötigt: Handtuch, dickes Badetuch als Unterlage und Duschtuch oder ein Kapuzenhandtuch.  Handtuch in lauwarmes Wasser tauchen, ausdrücken und auf das dicke Badetuch legen. Das sitzende Kind legt sich nun auf das feuchte, lauwarme Handtuch, dieses wird über der Brust zusammengelegt. Ein trockenes Duschtuch um das Kind wickeln und es leicht zudecken. Keine Zugluft! Der Wickel bleibt 10 – 15 Minuten liegen und kann nach weiteren 15 -30 Minuten wiederholt werden.

Wickel mit Füllung

  • Ingwerkompressen helfen bei Schnupfen oder Nasennebenhöhlenentzündung: Dafür ein daumengroßes Stück frischen Ingwer in kleine Stücke schneiden und mit der Knoblauchpresse zerdrücken, den Saft und die Fasern in einer kleinen Schale zusammenrühren, im Wasserbad wärmen, in ein dünnes Tuch einschlagen und warm auf das Gesicht auflegen. Zehn bis 30 Minuten einwirken lassen.

  • Bei einem verspannten Nacken tut ein warmer Kartoffelwickel deshalb besonders gut, weil die Frucht die Wärme besser speichert, als der bloße Stoff. Denselben Effekt haben Packungen mit Heilerde und Heilmoor oder das zusätzliche Einreiben mit Franzbranntwein, Melissengeist oder Propolissalbe.

  • Wer die Socken oder Wickel für die kühlenden Patscherln gegen Fieber in Obstessig taucht, lindert etwaigen Juckreiz und stabilisert nebenbei den Säureschutzmantel der Haut.

  • Warme Umschläge mit Zwiebelschalen wirken besonders durchblutungsfördernd, desinfizierend und schmerzlindernd.

  • Die inneren Blätter von Kohl verstärken die Wirkung kühler Wickel bei Ausschlägen und Hauterkrankungen, weil sie keimtötend und reinigend sind.

  • In der ersten Phase einer Entzündung oder Verletzung (Prellung, Zerrung, Zahnextraktion, Insektenstich, Gelenksentzündung) ist ein Topfenwickel besonders heilsam, weil er intensiv Wärme entzieht: Kühlen oder zimmerwarmen Topfen messerrückendick auf ein Tuch streichen und auf die schmerzhafte Region auflegen. Eine Stunde einwirken lassen. http://www.medizinpopulaer.at/archiv/medizin-vorsorge/details/article/kalt-oder-warm-was-lindert-welches-leiden.html

Wichtig, wenn Ihr Baby Fieber hat: Bitte gehen Sie zum Arzt:

  • grundsätzlich, wenn Ihr Kind jünger als 12 Monate ist,
  • bei Fieber über 39,5 °C,
  • bei länger als 2 Tage anhaltendem Fieber,
  • bei jeder raschen Verschlechterung des Zustandes,
  • bei einem Fieberkrampf,
  • bei weiteren Krankheitszeichen wie z.B. Durchfall, Erbrechen, Hautausschlag, Gelenkbeschwerden, Atemnot (keuchender Atem), starke Kopfschmerzen, Benommenheit,
  • wenn sich das Fieber trotz Wadenwickeln und/oder Fieberzäpfchen nicht senken lässt.

http://www.elternwissen.com/gesundheit/kinderkrankheiten/art/tipp/so-senken-sie-sanft-das-fieber-bei-ihrem-baby.html

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Was will uns das Fieber zeigen?

Rüdiger Dahlke: http://www.mymedworld.cc/meine-symptome.html?buchstabe=&seite=&eintrag=461&suche=Fieber

Symptom

Feuer und Flamme sein auf der körperlichen Ebene statt im Bewusstsein (Fieber der Leidenschaft); Generalmobilmachung (der Armeen) des Körpers im Kampf gegen die Invasion fremder Eindringlinge (Bakterien, Viren): generalisierter Konflikt, der das ganze Wesen erfasst; mit jedem Grad Fieber steigt die Kampfkraft um mehr als das Doppelte (entsprechende Steigerung der Stoffwechselrate): einer Lösung entgegenfiebern, in fiebriger Erwartung/Spannung sein; vor Wut kochen, im eigenen inneren Feuer schmoren; (ärgerliche) Probleme verbrennen; Zeichen gesunder Abwehrkraft, das schlimmere Symptom ist die Unfähigkeit zu fiebern; hohes Fieber im Kindesalter (im Zusammenhang mit den entsprechenden –> Kinderkrankheiten) zeigt die anfangs noch vorhandene Konfliktfreudigkeit auf der Körperebene (auf der Seelenebene stehen dafür u. a. Trotzphase, Wutanfälle, Abenteuerlust, Wagemut und die kindliche Neugierde).

Körperebene

betrifft den ganzen Organismus.

Bearbeitung

offen(siv)e Auseinandersetzung mit Konflikten im Geiste; Kampfbereitschaft auf Bewusstseinsebene trainieren (verbale Schlagfertigkeit, spitze, schnelle Zunge, schlagende Argumente, [er]schlagende Wortführung usw.); das Feuer der Begeisterung nähren; wie im Fieber lieben/arbeiten/handeln.

Einlösung

Entscheidungen treffen: das Schwert aus der Scheide ziehen und loslegen; sich (auf Auseinandersetzungen) einlassen; sich dem (Lebens-)Kampf stellen.

Urprinzipieller Bezug

Mars

Literaturhinweis

Lit.: A (Kap. Infektion).

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Japanisches Heilströmen

Mittelfinger halten !

Anleitung hier: http://www.rowohlt.de/fm/131/Schlieske_Heilstroemen.pdf

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/heilstroemen-japanisches-ia.html

Merkblatt Fieber im Kindes- und Jugendalter 

http://www.babyernaehrung.de/sorgen-baby/fieber-und-infekte/fieber

Anthroposophische Ärzte

http://www.gaed.de/merkblaetter.html

Kalt oder warm: Was lindert welches Leiden?

Wann Eisbeutel oder Thermophor zum Einsatz kommen sollten

Die kühlen Essigpatscherln gegen hohes Fieber, der heiße Thermophor gegen Bauchweh und den verbrannten Finger schnell unter fließend kaltem Wasser gelöscht: Das sind die Klassiker der heilsamen Anwendung von Wärme oder Kälte. Doch die beiden Reize können noch viel mehr.

Von Mag. Sabine Stehrer     http://www.medizinpopulaer.at/archiv/medizin-vorsorge/details/article/kalt-oder-warm-was-lindert-welches-leiden.html

Aus Sicht der Medizin……wenn man an das glaubt, was sie Viren nennen:

http://de.wikihow.com/Eine-Virusinfektion-von-einer-bakteriellen-Infektion-unterscheiden

Bedenke: bei Viren hilft kein Antibiotika!

kräuter

Foto: http://www.easy-pr.de/ Malteser

Gute Besserung!