Dem Alterungsprozeß ein Schnäppchen schlagen

Warum altern wir?

Wegen der Verkürzung unserer Telomere.

Telomere sind die Enden unserer Erbgutfäden. Sie ummanteln unsere Chromosomen, schützen und halten sie stabil – vergleichbar mit den versiegelten Enden eines Schnürsenkels. Durch die ständige Zellteilung im Laufe unseres Lebens nimmt die Länge der Telomere allerdings ab und damit auch ihre Schutzfunktion! Irgendwann können sich unsere Zellen nicht mehr teilen und sterben ab.

Das hat dramatische Folgen: bereits verkürzte Telomere begünstigen das Auftreten ernsthafter und bedrohlicher Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Schlaganfall!

Mutter Natur hätte da was für euch…… lest und staunt!

 

Ashwagandha-Extrakt – für Körper und Geist

 

Ashwagandha ist eines der am häufigsten verwendeten Arzneimittel in der ayurvedischen Medizin. Und das nicht ohne Grund: Diese Power-Pflanze wird bei Altersleiden, bei Entzündungen und als Tonikum eingesetzt.

Eine jüngere wissenschaftliche Studie mit 130 Teilnehmern mittleren Alters, die über einen Zeitraum von 60 Tagen täglich 125 mg Ashwagandha zu sich nahmen, kam zu dem Ergebnis, dass der Wurzelextrakt dieser Power-Pflanze bei den Teilnehmern zur Verringerung des Stresslevels (Cortisol) beitrug.
Eine Verminderung des Stresslevels bzw. Cortisols begünstigt die Regenerationsfähigkeit unseres Körpers und einen gesunden und erholsamen Schlaf. Der Schlaf und die Schlafqualität der Studienteilnehmer hatten sich um 66 Prozent verbessert!
Des Weiteren wurde bei der Studiengruppe festgestellt, dass der DHEA-Spiegel um das Vierfache erhöht war. DHEA ist eine Vorstufe unserer Sexualhormone, und man geht davon aus, dass DHEA die Lebensdauer unserer Zellen verlängert.
Eine weitere Studie zeigte, dass Ashwagandha Entzündungen hemmt, Stress und freie Radikale bekämpft und den Anti-Aging Effekte begünstigt.

 

Cordyceps-Sinensis-Extrakt – für mehr Energie

 

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird der Extrakt des Cordyceps Sinensis bereits seit Langem als Stärkungsmittel und Aphrodisiakum eingesetzt. Cordyceps Sinensis gilt als Verjüngungsmittel und kann Ausdauer und Leistung stärken,
das Wohlbefinden verbessern, die Nierenfunktion unterstützen,
zu einer Verbesserung der Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Gehirns beitragen, altersbedingten Erkrankungen entgegenwirken.
Medizinisch wird der Extrakt bei Allergien, Asthma, Diabetes, Immunerkrankungen, Lebererkrankungen, Gefäßverkalkung und Energiemangel eingesetzt. in mehreren Tierstudien konnte belegt werden, dass er auch gegen Überzuckerung bei Diabetes Typ 1 oder 2 helfen kann.
In einer anderen wissenschaftlichen Untersuchung zeigte sich, dass die Verabreichung von Cordyceps-Sinensis-Extrakt bei gesunden Menschen für eine bessere Blutzuckerregulation sorgt.
Ein konstanter Blutzuckerspiegel hält unseren Körper in Form!

 

Curcuma – für gesunde Zellteilung und Fettverbrennung

 

Curcuma – auch gelber Ingwer genannt – zählt zu den Ingwergewächsen. Die Pflanze stammt aus Südasien und wird in den Tropen vielfach kultiviert. Curcuma – wir kennen es als Bestandteil des Currypulvers – wird in Indien seit über 4000 Jahren verwendet und findet in der ayurvedischen Heilkunst Anwendung.

Curcuma werden viele positive Effekte auf den Körper zugeschrieben. Es kann die Gedächtnisleistung unterstützen, den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anregen, es wirkt reinigend und spendet Energie.
In einer Untersuchung kamen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Curcuma bei
Erkrankungen des Darms, der Bauchspeicheldrüse, Arthritis und chronischer Augenentzündung helfen kann.
Curcuma ist vor allem ein sehr gutes Antioxidans. Es kann freie Radikale binden, oxidativen Stress bekämpfen und die Degeneration der Telomere verlangsamen. Darüber hinaus kann Curcuma die Haut vor UV-Schäden schützen und ihre Elastizität verbessern.

 

Hyaluron – für Körper und Geist

 

Hyaluronsäure – oder kurz Hyaluron – ist eine Zuckerart, die im Körper von Menschen und Tieren vorkommt. Sie ist ein zentraler Bestandteil des Bindegewebes und der Gelenkflüssigkeit. Als Schmiermittel ist Hyaluron an allen Bewegungen beteiligt! Die Besonderheit von Hyaluronsäure ist ihre Fähigkeit, große Mengen Wasser zu binden.
Leider stellt der menschliche Körper nach und nach immer weniger eigene Hyaluronsäure her.

Bereits im Alter von 40 Jahren sind es nur noch etwa 50 Prozent, im Alter von 60 Jahren sogar nur noch zehn Prozent der Menge, die notwendig wäre, um die Haut zu glätten. Die Haut trocknet zunehmend aus, und es entstehen zunächst Fältchen, später tiefe Falten. Wir wirken müde und matt.

Hyaluronsäure kann dem Körper in Form von einfach zu schluckenden Kapseln zugeführt werden.

In einer Doppelblindstudie wurde nachgewiesen, dass die sechswöchige Einnahme von Hyaluronsäure bei den Probanden zu einer Verbesserung der Haut im Gesicht und am Körper führte. Dies wird mit einem erhöhten Feuchtigkeitsgehalt der Haut in Verbindung gebracht.

Wichtig: Hyaluronsäure stimuliert über den Stoffwechsel die körpereigene Hyaluronproduktion und kann sich positiv auf Haut, Gelenke und Sehnen auswirken! Experten empfehlen eine Tagesdosis von rund 100 mg.

 

Maqui-Extrakt – für den Stoffwechsel

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Maqui-Extrakt wird aus den Beeren des in Chile vorkommenden Maqui-Baumes gewonnen. Daher wird die Frucht bzw. Beere dieses Baumes auch chilenische Weinbeere genannt. Die Ureinwohner Chiles verwenden Maqui seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke.

Maqui-Extrakt wird bei Entzündungen des Bewegungsapparates, Herzproblemen und Hauterkrankungen eingesetzt. Erst kürzlich stellten Forscher fest, dass die Blätter der Maqui-Beere wichtige antibakterielle und antitumorale Eigenschaften besitzen.

Maqui verfügt über große Mengen natürlicher Antioxidantien.

Antioxidantien können freie Radikale, die zu Erkrankungen führen, regelrecht neutralisieren. Darüber hinaus beschleunigt dieser Extrakt den Stoffwechsel und gilt als natürliches Schlankheitsmittel.

 

Coenzym Q10- für gesunde Zellen und strahlend schöne Haut

 

Sicherlich ist Ihnen Coenzym Q10, das in Cremes und anderen Hautpflegeprodukten enthalten ist, ein Begriff.

Doch Q10 ist nicht nur für schöne, glatte Haut essentiell.

Als Enzymhelfer unterstützt es auch unsere Mitochondrien (Zellkraftwerke) und sorgt dafür, dass andere Enzyme richtig arbeiten können.

Verschiedene Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Coenzym Q10

  • eine Verbesserung beim Chronischen Erschöpfungssyndrom bewirken kann,12
  • antioxidative Eigenschaften besitzt 13 14
  • oxidativen Stress bekämpft und den Blutdruck senkt15 sowie
  • Zellschäden verhindern und Zellfunktionen wiederherstellen kann.16

Ohne Coenzym Q10 können Zellen keine Energie erzeugen.

Doch Q10 kann noch einiges mehr: Es bringt die Fettverbrennung in Schwung und wirkt antioxidativ, das heißt, es fängt freie Radikale.

 

Alpha-Liponsäure für ein Plus an Energie

 

Alpha-Liponsäure ist eine natürliche Fettsäure, die im Körper vorkommt. Sie ist unerlässlich für die Energieproduktion in unseren Zellen. Alpha-Liponsäure ist aber auch ein hervorragendes Antioxidans im Kampf gegen freie Radikale.

Diese Fettsäure wirkt der Zellalterung und der Zunahme von oxidativem Stress entgegen.
Verschiedene Studien und Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass Alpha-Liponsäure die Produktion vieler Faktoren unterbindet, die zu Arteriosklerose führen
die Lernleistung verbessert, das Denkvermögen steigert und sogar gealterte Gehirnzellen reparieren und revitalisieren kann;
den Cholesterinspiegel im Blut senkt und die Sauerstoffaufnahme des Herzens steigert.
Da sich mit zunehmendem Alter die körpereigene Produktion von Alpha-Liponsäure verringert, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein.

Ginkgo Biloba – für das Gedächtnis

 

Zu den Inhaltsstoffen von Ginkgo Biloba zählen Gerbstoffe wie Flavonglycoside, Biflavone und Terpenlactone.

Ginkgo ist vor allem für seine durchblutungsfördernde Wirkung bekannt. Der Extrakt soll das Gedächtnis unterstützen und die Konzentration verbessern. Medizinisch wird Ginkgo Biloba bei Schwindel, Kopfschmerzen, Demenz, Herzbeschwerden, Diabetes und Tinnitus eingesetzt.

In einer Studie fanden Forscher heraus, dass Probanden mittleren Alters, die über sechs Wochen täglich 240 mg Ginkgo-Biloba-Extrakt zu sich nahmen, bessere Gedächtnisleistungen zeigten als die Probanden der Kontrollgruppe! Die Teilnehmer konnten sich Termine besser merken und sich an zeitliche Verzögerungen schneller erinnern.

Vitamincocktail – zur Rundumversorgung

Im Zusammenhang mit Anti-Aging sind Vitamine in der richtigen Konzentration unerlässlich. Vitamin D kommt eine wesentliche Funktion bei der Zellteilung zu. Es unterstützt das Immunsystem,trägt zum Erhalt der Muskulatur bei und schützt die Knochen. Allem voraus hat dieses Power-Vitamin einen positiven Einfluss auf die Länge unserer Telomere.

Vitamin B6 leistet einen Beitrag zur Funktion des Nervensystems, es reguliert die Hormontätigkeit und trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei.

Vitamin B1 unterstützt den Energiestoffwechsel und die Herzfunktion.

Vitamin K ist wichtig für unsere Knochen und die Blutgerinnung.

Vitamin A ist essentiell zum Schutz unserer Haut, wichtig für unsere Sehkraft und unterstützt unser Immunsystem.

Auch Vitamin B12 kann sich positiv auf die Länge unserer Telomere auswirken, zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen und unser Immunsystem verbessern. Zudem fördert es die Zellteilung.

Biotin – auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt – benötigt unser Körper für gesunde Haut, Haare und Nägel. Weiterhin unterstützt dieses „Schönheitsvitamin“ unseren Stoffwechsel.

Das Spurenelement Kupfer kann die Kollagen- und Elastinbildung steigern und sorgt für eine gute Durchfeuchtung der Haut.

Quelle: http://besseraltern.com/

sonne

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Entgleister Stoffwechsel

…..die Ursacher vieler Beschwerden?

Kryptopyrrolurie- die vergessene Stoffwechselstörung

Wenn man nicht abnehmen kann, nicht entgiften kann oder es wird ADHS diagnostiziert….das kann begründet sein in der Stoffwechselstörung KPU !

Kryptopyrrolurie

In England lautet die Kurzbezeichnung: HPL = Hämopyrrol

Die KPU ist ein Begriff aus der Biochemie. Das Wort Krypto kommt aus dem griechischen Krypta und bedeutet versteckt. Pyrrole sind Bausteine von rotem Blutfarbstoff und gewisser Bluteiweiße. Wenn das Blut altert, erscheint Pyrrol als Bestandteil von Gallensäuren im Stuhl und färbt diesen braun. Bei den Pyrrolikern findet sich Pyrrol erhöht im Blut und erscheint deshalb im Urin. Urie bedeutet, dass das Pyrrol nicht nur im Stuhl, sondern auch über die Nieren im Urin ausgeschieden wird.

Bei welchen Erkrankungen kann die Pyrrolurie eine Rolle spielen?

Bei allen bekannten Krankheitsbildern sind Defizite an Vitamin B6 und Zink in der Zelle zu finden. Es wäre deshalb sinnvoll, wenn die Kenntnisse über die KPU in allen Selbsthilfegruppen aufgenommen werden würde. Bei Personen mit Multiorganerkrankungen (ständig welchselnde Krankheiten verschiedener Organe, bzw. Organsysteme) sind die therapeutischen Konsequenzen der Kryptopyrrolurie von ausschlaggebender Bedeutung.

Was bedeutet die Diagnose Kryptopyrrolurie für den Patienten:

  • Der Mangel von Vitamin B6 und Zink weist darauf hin, dass der Mensch nicht in der Lage ist zu entgiften. In den Zellen besteht ein Leben lang ein chronischer Defizit an Vitamin B6 und Zink, der nicht durch eine normale gesunde Mischernährung ausgeglichen werden kann.
  • Körpereigene, sowie durch die Nahrung oder Umwelt aufgenommene Gifte, wie zum Beispiel Alkohol, Nikotin und Drogen, können nicht verarbeitet werden, was im Laufe des Lebens zu immer schwereren Krankheitsbildern führen kann.
  • Der Körper ist auch nicht in der Lage, Pestizide und die diversen chemischen Zusätze unserer heutigen modernen Ernährung zu entgiften.
  • Genauso wenig wie die Gifte, die über die Bronchien eingeatmet werden, wie zum Beispiel: Chemikalien im Haus und am Arbeitsplatz. Unter anderem Kosmetika, Putz- und Waschmittel, Ausdünstungen von Möbeln, Teppichen, Farben, etc., die auch heute oft noch mit Formaldehyd belastet sind, sowie das Perchlorethylen der chemischen Reinigungen und Giftrückstände in Neuwagen.
  • Außerdem: Schimmelpilze, Chlor (Schwimmbäder, mit Chlor gebleichtes Papier), Umweltbelastungen wie Smog, Autoabgase, hohe Ozonwerte. Auch viele Impfungen stellen sich oft für den Pyrroliker, der kein Vitamin 6 und Zink verabreicht bekommt, als ein Problem dar.
  • Narkosegifte werden schlecht vertragen.
  • In vielen Fällen besteht Medikamentenunverträglichkeit. Folgerichtig bedeutet die Diagnose Kryptopyrrolurie für den Patienten: Nahrungsumstellung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, dadurch bessere Schadstoffresistenz und Entgiftung.

Weitere hilfreiche Infos findet ihr hier:

http://www.kpu-berlin.de/de/Kryptopyrrolurie.html

Berechnung Vitamin D Bedarf

Update vom 5.1.16 https://dasadaprinzip.com/2016/01/04/update-vitamin-d/
Bitte beachten! Bin noch in der Recherche…….

Kein Wundermittel aber mehr als hilfreich für unser Wohlbefinden:

Vitamin D

Deinen Bedarf berechnen:

10.000 i.E. Vitamin D3 Einnahme erhöhen den meßbaren Vitamin D Wert im Blut um 1 Nanogramm.

Hier ein Beispiel:

über den Bluttest  hast du den Wert 10 Nanogramm (ng/l)  in deinem Blut ermittelt- leider viel zu wenig 😦 und sehr häufig anzutreffen, sogar bei Menschen, die sich viel an der frischen Luft aufhalten!

Ideal wären ca. 40 Nanogramm.  

(nach Dr. Spitz)

Also wir rechnen laut Adam Riese und Eva Zwerg:

40 (Soll) minus 10 (Haben) ergibt 30!!!!

30 mal 10.000 i.E. ergibt 300.000 i.E.

300.000 i.E. gilt es dir nun einzuverleiben.

Erhaltungsdosis:

Wenn du deinen Spiegel aufgefüllt hast, beträgt die Erhaltungsdosis bei 70 kg Körpergewicht ca. 4.000 i.E. am Tag. Bei Kindern rechnet man pro 4 kg Gewicht 400 i.E..

Die genaue Formel nach Dr.R.v. Helden und mehr findet ihr hier: http://www.melz.eu/index.php/formeln/vitamin-d-substituierung

(PS: das vom Arzt verordnete, verschreibungspflichtige Dekristol hat nur wenig Einfluß auf die Werte- wieso? Das gilt es noch herauszufinden. Wirksamer ist z.B. Vigantol 20.000 i.E.

http://www.onmeda.de/Medikament/Vigantol+Oel+20.000+I.E.%7Cml–wirkung+dosierung.html

Ohne Vitamin K2 hat eine Einnahme von Vitamin D3 keinen Effekt!!!! 

Der aktuelle Vit. D3 Wert muß vom Arzt bestimmt werden- ABER: bestimmt werden muß das CALCIDIOL, die inaktive Speicherform, in ng/ml !!!! Kostet ca. 30€. Wenige Ärzte befassen sich bisher überhaupt mit dem Thema . Es gibt bei Fairvital  https://www.fairvital.com/ einen Schnelltest für zu Hause: Thema Vitamin D  10€-Gutscheincode: 800356 für dich!

Mehr Infos http://www.vitamindelta.de/home.html   Von Dr. von Helden

http://www.vitamind.net/vitamin-d3/   gute Zusammenfassung!

!!!! Update: 18.3.16

VITAMIN D UND MAGNESIUM

Vitamin D und Magnesium wirken eng zusammen: Ohne Magnesium kann Vitamin D nicht in seine aktive Form umgewandelt werden – ein oft übersehener Zusammenhang.

Vitamin D und Magnesium – die übersehene Verbindung

Die Wirkung von Vitamin D ist von einer Reihe anderer Nährstoffe abhängig, die als Kofaktoren im Vitamin-D-Stoffwechsel eine Rolle spielen.

Während sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass Vitamin D idealerweise stets zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden sollte, wird die zentrale Bedeutung von Magnesium bei der Vitamin-D-Versorgung leider noch immer häufig übersehen. Magnesium ist wichtig für gleich drei kritische Punkte (1):

  1. Vitamin-D-Enzyme
    Die Enzyme, welche Vitamin D in seine verschiedenen Formen umwandeln, sind abhängig von Magnesium.
  2. Transportmoleküle
    Die Vitamin-D-Transportmoleküle im Körper benötigen ebenfalls Magnesium.
  3. Vitamin-D-Regulation
    PTH, ein Hormon der Nebenschilddrüse, das den Stoffwechsel von Vitamin-D reguliert, wird stark durch Magnesium beeinflusst.

Alle bekannten Enzyme im Vitamin-D-Stoffwechsel benötigen Magnesium – ohne das Mineral kann Vitamin D deshalb nicht in seine aktiven Formen umgewandelt werden. Bei einem Magnesium-Mangel funktioniert auch der Transport und das Regulationssystem des Vitamin-D-Hormons nicht korrekt, wodurch Vitamin D ebenfalls zum Teil wirkungslos bleibt.

Insgesamt ist Vitamin D also extrem abhängig von einer guten Magnesium-Versorgung.

Laborchemische Analyse von Vitamin D im Blut zur Bestimmung des Vitamin-D-Status.

Medizinischer Labortest inklusive wissenschaftlicher Auswertung.

Vitamin D ist ein fettlösliches „Vitamin“, welches aus Cholesterin endogen synthetisiert wird. Es zeigt aufgrund seines Ursprungs, seiner Synthese sowie seiner Funktionen Verwandtschaft mit Steroidhormonen. Ein Teil des Bedarfs wird mittels photochemischer Synthese von Vitamin D in der Haut gedeckt. Wanderbewegungen des Menschen von Zentralafrika in den Norden führten zur Aufhellung der Haut und somit zu einer „effektiveren“ Nutzung der UV-Strahlen. Dennoch reicht die Sonnenintensität im Winter in Europa für eine Bedarfsdeckung nicht aus! Die Bildung ist zudem stark abhängig von der draußen verbrachten Zeit, der Tageszeit, der Höhe und des Breitengrads, der Jahreszeit, der Luftverschmutzung, der Art der Kleidung, der Pigmentierung der Haut, des Alters, der Bewölkung und des aufgetragenen Sonnenschutzes (bei dauerhafter Verwendung von LSF 15 ist die Vitamin-D-Produktion um 99,5% reduziert).

In der EsKiMo-Studie des Robert-Koch-Institutes und der Uni-Paderborn wurde die Nährstoffzufuhr von Kindern untersucht. In der Gruppe der 6-11-jährigen lagen 100% der Probanden unterhalb der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen täglichen Nährstoffzufuhr. Studien an Erwachsenen ergeben ebenfalls eine Unterversorgung mit Vitamin D – insbesondere in den Wintermonaten. Vitamin D spielt nicht nur im Calcium- und Knochenstoffwechsel eine maßgebliche Rolle. Die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft belegen, dass eine Unterversorgung mit Vitamin D zu Störungen im Immunsystem, zu einem erhöhten Krebsrisiko sowie zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko führen kann.
Indikationen:

  • blasse Haut
  • Müdigkeit/Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit
  • Wadenkrämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen in der Nackenmuskulatur
  • Muskelzucken, Lidzucken
  • hoher Schlafbedarf oder  unruhiger, schlechter Schlaf
  • Kreislaufprobleme/Schwindel
  • Osteoporose
  • Knochenbrüche

Das Testset umfasst:

  • 1 Anleitung zur Probennahme inkl. Anleitung zur Befundabfrage und Garantiehinweisen
  • 1 Probenbegleitschein
  • 1 Versandgefäß mit 1 Blutentnahmeröhrchen
  • 1 Medivere-Folienverpackung mit 2 Lanzetten, 2 Alkoholtupfern, 1 Trockentupfer und 1 Pflaster
  • 1 Versandtasche

Vitamin D Bluttest | Vitalstoffe & Gesundheitsprodukte online kaufen | Fairvital

Gutschein: 800356 spart 10€

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Vitamin D3 hochdosiert: Das Sonnenvitamin

Vitamin D hat die Funktionen der Calciumresorption aus dem Darm und der Calciumdeponierung in den Knochen. Im Bedarfsfall wird Calcium aus den Knochen für lebenswichtige Organe, wie zum Beispiel für das Herz, mobilisiert.

Vitamin D kann teilweise vom Körper selber hergestellt werden. Dieser Prozess findet unter dem Einfluss von ultraviolettem Licht unter der Haut statt. In der heutigen Zeit kommt die Haut stets weniger mit direktem Sonnenlicht in Berührung, denken Sie zum Beispiel an unsere älteren Mitbürger, deren Alltag sich kaum noch draußen abspielt. Die Menge der Produktion des Vitamin D ist abhängig vom Klima, der Menge an direkten Sonnenstrahlen, der Anzahl der Pigmente in der Haut und dem Alter.

Vitamin D ist nur in begrenzter Menge in Nahrungsmitteln anzutreffen, deshalb wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Supplementierung mit Vitamin D empfohlen.

  • stärkt Knochen und Zähne
  • schützt Zellen und Gewebe
  • essenziell für den Calciumstoffwechsel
  • Schlüsselvitamin für das Immunsystem

Sonnige Grüße

 

Organischer Schwefel

Was fällt euch bei dem Wort Schwefel ein?

Teufel? Hölle? Streichholz? Faule Eier? Chemie? Gestank? 

Mir fallen natürlich sofort die Worte Gesundheit, Erleichterung und Schönheit ein 🙂

Organischer Schwefel- MSM, für all jene, die sich nicht wohl fühlen, bzw. die krank sind.

Nicht nur Krebsgeschehen, auch Haarausfall oder brüchige, dünne Haare sind ein Zeichen für Schwefelmangel.

Wichtige und interessante Informationen, zusammengetragen von der SHG und Walter Häge 

MSM – Warum wir organischen Schwefel brauchen

Was ist MSM?

Methylsulfonylmethan, kurz MSM, ist eine der häufigsten biologisch aktiven Schwefelverbindungen

in der Natur. Sie kommt in fast jeder Pflanze, in allen Wirbeltieren, und im Menschen vor. Obwohl

MSM bereits vor 130 Jahren von russischen Wissenschaftlern entdeckt wurde, gehört es zu den

vergleichsweise wenig erforschten Natursubstanzen.

Wesentliche Bestandteile sind Methylgruppen und organischer Schwefel. Letzteres beschreibt

einen wasser- und fettlöslichen Mineralstoff und natürlichen Nahrungsbestandteil, so ungiftig wie

gutes Wasser. Etwa 150 Gramm davon befinden sich in unserem Organismus, hauptsächlich

gebunden in Muskeln, Haaren, Nägeln und Knorpelsubstanz. Damit stellt Schwefel neben Kalzium

und Phosphor das dritthäufigste Element (Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff ausgenommen) des

menschlichen Körpers dar.

Seit Jahrhunderten gelten schwefelhaltige Bäder als höchst gesundheitsfördernd; es gibt

Schwefel-Kurorte und Schwefel-Heilquellen; sie geben insbesondere Hilfe bei Arthritis, Rheuma,

Gelenkbeschwerden, Rückenbeschwerden und Schmerzen aller Art.

Die erste Vollnarkose im 19. Jahrhundert erfolgte mit Hilfe von Schwefeläther. Heute setzt man

das schwefelreiche MSM zur Gesundheitsförderung und zur Behandlung diverser Krankheitsleiden

ein, weil es eine essentielle Rolle bei der Immunabwehr, für das Gewebe und im menschlichen

Stoffwechsel spielt. Es dient dem Organismus als Ausgangssubstanz für Enzyme, Hormone (z.B.

das wichtige Insulin), Antikörper (Abwehrstoffe), für die Produktion von Galle sowie für Kollagen

und Proteine, welche den Aufbau von Muskelsubstanz und Bindegewebe ermöglichen. Letztere

verleihen dem Körper Stabilität und Festigkeit, andernfalls fielen wir zu einem Zellhaufen zusam-
men.

Bestimmte Vitamine und andere Nährstoffe bedürfen Schwefel zur Aktivierung und Aufnahme in

die Zelle. Nieren, Herz, Augen und andere Organe kommen ohne ihn nicht aus.

Wir nehmen organischen Schwefel in erster Linie durch Fleisch, Fisch, Eier, Meeresfrüchte und in

geringen Portionen durch Obst, Gemüse, Tomaten und grüne Algen auf. Wegen seiner Instabilität

verflüchtigt sich der größte Teil bei jeder Form der Weiterverarbeitung, etwa bei der industriellen

Nahrungsverarbeitung (bei Fertigprodukten) und beim Erhitzen (Kochen) in der Küche. Ideale Lie-
feranten sind demnach überwiegend rohe und frische Nahrungsmittel tierischer Provenienz.

Eine Ernährungsweise, die wenig schwefelhaltige Lebensmittel integriert, birgt das Risiko der

chronischen Unterversorgung – mit all ihren Spätfolgen. Seitdem MSM zunehmend das Interesse

der Alternativmedizin geweckt hat, häufen sich besonders im englischsprachigen Raum,

vornehmlich in den USA, entsprechende Forschungsarbeiten. MSM ist dort wissenschaftlich gut

untersucht. Zentrale Qualitäten von MSM für unsere Gesundheit werden nachfolgend dargelegt.

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Das Bindegewebe verlangt Schwefel

Das Bindegewebe des Körpers bildet je nach Vorkommen das faserarme, zell- und blutgefäßreiche

Gewebe, das Organe und Strukturen des Organismus nährt, schützt und umhüllt. Es dient als

Gleit- und Verschiebeschicht, zur Speicherung und Produktion von Substanzen und als Medium

zur Übertragung biologischer Informationen. Nach Ansicht des Histologen und Embryologen Prof.

Dr. Alfred Pischinger verkörpert das weiche Bindegewebe – aufgebaut wie eine Matrix – den

Schauplatz für sämtliche grundregulatorische Vorgänge, welche Organfunktionen aufrechterhalten.

MSM verkörpert einen erstklassigen Spender für organischen Schwefel, der seinerseits

unerlässliches Element von Kollagen ist, welches wiederum einen Grundbestandteil des

Bindegewebes ausmacht. Unser Naturstoff fördert mithin die reibungslose Arbeit der

Grundregulation, welche nach Pischinger Schaltstelle für Gesundheit und Wohlbefinden ist. Auch

die Wände unserer Blutgefäße bestehen vornehmlich aus Bindegewebe. Dadurch wird MSM zur

lebenswichtigen Substanz.

MSM erhöht das antioxidative Potenzial

Freie Stickstoff- oder Sauerstoffradikale verursachen bei übermäßigem Aufkommen schwere

Zellschäden. Deshalb sorgen sogenannte Antioxidantien, Stoffe, die unser Organismus selbst

herstellt und über die Nahrung aufnimmt, für deren rechtzeitige Neutralisierung (Un-
schädlichmachung). Einige Studien haben gezeigt, dass bestimmte Enzyme Kohlenstoff-Schwefel-
Verbindung aus MSM abzuspalten vermögen, wodurch eine neue antioxidative Gruppe (auf Basis

des Schwefels) entsteht, welche die Freien Radikalen neutralisiert.

Gleichzeitig hält Schwefel die Zellwände porös, porös, d.h. er verbessert die Durchlässigkeit und

Flexibilität der Zellmembran, was die Nährstoffaufnahme und den Abtransport von Säuren, den

Stoffwechselendprodukten des Zellstoffwechsels, optimiert.

Organischer Schwefel (MSM) ist Ausgangssubstanz für die Bildung der schwefelhaltigen

Aminosäuren Cystein, Methionin und Taurin, die als starke Radikalfänger bekannt sind. Von

ungeheurerer Wichtigkeit ist hier die Bildung von Glutathion.

Der Glutathion-Spiegel innerhalb der Zelle, ist ein quantitatives Maß für die Gesundheit und den

Alterungszustand von Körperzellen. Ist dieser Spiegel optimal, wird Stickstoffmonoxid, das so

genannte „NO-Kampfgas“ in der von den Zellen benötigten Menge produziert – mit enorm positiver

Wirkung auf das Immunsystem, bis hin zum Krebsgeschehen. (2)

NO-Gas vernichtet alles, was sich als Fremdkörper in einer Zelle vermehren könnte.

Außerdem nutzen die Nervenzellen das NO-Gas als Botenstoff; die Mitochondrien

(„Zellkraftwerke“) benötigen es als Stoffwechselregulator.

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Glutathion hat vielfältige Wirkungen – Glutathion

 reguliert die Zellteilung,

 assistiert bei der Reparatur schadhafter DNA (Erbgut),

 stärkt das Immunsystem,

 verbessert die Sauerstoffversorgung,

 entgiftet die Zelle, selbst von Schwermetallen,

 forciert die Aktivität von Abwehrzellen.

Bei unserer Lebensart und bei unseren Ernährungssituationen, fehlt bei vielen Menschen NO-Gas.

Zu wenig NO-Gas bedeutet mangelhaften Zellschutz vor Erregern, also vor Bakterien, Parasiten

und Viren, und das verschärfte Risiko für die Entstehung von Krebs, Bluthochdruck und anderen

Leiden.

Es sind nicht alleine Substanzen wie Vitamin C, E und A, Selen und Zink für den Gesund-
heitszustand der Zelle entscheidend, sondern auch die genannten Verbindungen aus

schwefelhaltigen Aminosäuren, allen voran Glutathion.

MSM entsorgt Gifte

Manche Alternativmediziner und Therapeuten schwören auf die exzellenten Entgiftungsei-
genschaften von MSM. Der Stoff erhöht die Zell-Membrandurchlässigkeit, sodass die Zellen ihre

Abfallprodukte und Gifte schneller loswerden und mehr Nährstoffe aufnehmen können.

Solchermaßen verstärkt MSM die Wirkung vieler Vitamine und Mineralien, z.B. von Selen,

Magnesium, Vitamin C und allen B-Vitaminen, und über diese die Entgiftungsleistung des Körpers

insgesamt.

Chronische Vergiftungen, namentlich mit gefährlichen Schwermetallen wie Quecksilber, sind zu

einem realen Gesundheitsproblem geworden. Im Körper sich anhäufende Toxine können früher

oder später in ernsthafte Krankheiten münden. MSM entgiftet auf mehreren Wegen, wobei einige

noch nicht entschlüsselt wurden.

Außer der bereits angesprochenen Zunahme der Membran-Permeabilität, weiß man, dass

Schwefel Quecksilber, Kadmium und andere Schwermetalle bindet und Glutathion den intrazellulär

wirksamsten Entgiftungsstoff verursacht.

Was wir wissen müssen: Alle vom Körper aufgenommenen Gifte verbrauchen/binden (!)

Glutathion, welches anschließend nicht mehr für die Entgiftung zur Verfügung steht. Auch aus

diesem Grund ist eine gezielte und bewusste Körperentgiftung für die Körpergesundheit

Voraussetzung.

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Schmerzen und Entzündungen: MSM hilft

Es gibt zur Zeit über zehn Millionen Schmerzpatienten allein in Deutschland. Wegen der

unerwünschten Nebenwirkungen pharmazeutischer Schmerzmittel und Entzündungshemmer,

stehen nebenwirkungsfreie Alternativen aus der Natur hoch im Kurs. MSM hat sich im Vergleich zu

herkömmlichen Arzneimitteln sogar als effektiver als diese herausgestellt.

Man erklärt sich die außergewöhnliche Wirkkraft durch die engen Zusammenhänge

zwischen Schmerzen und Entzündungen innerhalb des Stoffwechsels. Organischer

Schwefel operiert generell schmerzlindernd und entzündungshemmend. Besonders spürbar

ist dies im Muskel- und Bewegungsapparat.

Man nimmt an, dass Methylgruppen erhöhte Homocysteinspiegel (3) senken und auf diese Weise

Degeneration und Inflammation vorbeugen. In den USA gilt MSM seit Jahren als beste Ergänzung

auf dem Gebiet der Entzündungs- und Schmerztherapie. Die dafür verantwortlichen Mechanismen

sind bisher nicht vollständig enthüllt; als klinisch gesichert gilt, dass unsere schwefelhaltige Natur-
substanz

 die Schmerzleitung entlang bestimmter Nervenfasern lahm legt,

 schmerzverursachende Entzündungen hemmt, indem es z.B. die Leistung von Cortisol, ei-
nem körpereigenen Stresshormon, anhebt,

 durch Gefäßerweiterung die Durchblutung beschleunigt und so die Versorgungslage von

krankem Gewebe optimiert (was Wundheilung und Geweberegeneration lanciert),

 Muskeln entkrampft (verkrampfte Muskulatur kann Schmerzen in Gang setzen),

 die Durchlässigkeit der Zellmembran für körpereigene schmerz- und entzündungs-
lindernde Stoffe erweitert und

 Schwellungen abbaut.

Reines MSM ist eine Nahrungsergänzung und kein schnell wirksames Medikament. Spürbare Bes-
serungen spürt man in der Regel erst nach einigen Tagen bei regelmäßiger täglicher Einnahme

(eventuell 3 x täglich 1 TL in Wasser gerührt).

Gesund und schön mit Cellavita

MSM für gesunde Haut, Haare und Nägel

Schwefel und Silizium bezeichnet man auch gerne als Schönheitsmineralien, weil sie Haut, Kno-
chen, Haare und Nägel kräftigen. Wissenschaftliche Analysen weisen nach, dass die schwefelhalti-
ge Aminosäure Cystein hoch konzentriert in Haut, Nägeln und Haaren vorliegt. Ebenso wie Silizi-
um, bildet sie dort die wichtigste Grundlage zur Herstellung von Keratinen, eine Gruppe von Faser-
proteinen, die als Grundbausteine für Haare, Haut und Nägel fungieren. Sie verleihen dem Haar

Elastizität und Struktur, der Haut ihre Spannkraft und wasserabweisende Oberfläche und den

Nägeln eine weiche Beschaffenheit. In Erfahrungsberichten ist die Rede von schnellerem Wachs-
tum und verbesserter Widerstandsfähigkeit (verminderte Brüchigkeit) der Haare sowie von redu-
zierter Faltenbildung im Gesicht durch den routinemäßigen Konsum von MSM.

Nicht nur als Naturkosmetik, auch zur Linderung von Hauptproblemen wie Ekzemen, Rosacea

(fleckenförmige Rötungen) und gereizter und trockener Haut macht sich der Gebrauch des Natur-
stoffes bezahlt.

Nebenbei zum Thema Thermalbad:

Die balneologisch wirksamste Schwefelverbindung ist Schwefelwasserstoff. Er wird durch Luftsauerstoff oder auch Desinfektionsmittel wie Chlor rasch in andere Schwefelverbindungen umgewandelt. Sie riechen zwar nicht mehr unangenehm nach faulen Eiern, haben jedoch auch keine therapeutische Wirkung. Da in größeren Becken, die von mehreren Personen genutzt werden, aus hygienischen Gründen Desinfektionsmittel eingesetzt werden müssen, ist die gewünschte Wirkung letztlich nur bei Einzelbädern optimal. Dank medizinischer Badezusätze mit Schwefelbestandteilen kann ein Schwefelbad mittlerweile sogar in der eigenen Wanne zubereitet werden. Eine Alternative ist schwefelhaltiges Versandheilwasser.

Deshalb gilt: Einzelanwendung in der Wanne ist optimal

Einsatzgebiete von MSM

MSM hilft aufgrund seines positiven gesundheitlichen Einflusses – vorrangig ausgehend vom

hohen Schwefelkontingent – bei

 Hautproblemen,

 Kopfschmerzen, auch chronische (äußerlich angewendet),

 Allergien, z.B. in Form von Augenbeschwerden, laufender Nase, Heiserkeit (etwa durch

Heuschnupfen), und Asthma,

 Schnarchen,

 Autoimmunerkrankungen,

 Akne (äußerlich aufgetragen),

 Arthrose, besonders in Kombination mit Glucosamin(4), und Arthritis,

 Sodbrennen,

 Hormonschwankungen,

 Verdauungsprobleme und Verstopfungen,

 brüchigen Haaren und Nägeln,

 Parasiten- und Pilzinfektionen,

 chronischen Vergiftungen,

 Muskelschmerzen, -verhärtungen und -krämpfen sowie

 Steifheit, Zerrungen und Gelenkbeschwerden (z.B. im Sport).

MSM-Dosierung

Die Darreichungsform von MSM beschränkt sich in Deutschland auf loses und verkapseltes

Pulver. Kapseln bieten den Vorteil der leichteren Dosierung, was speziell zu Beginn der Einnahme

von Nutzen sein kann. Wie bei den meisten Naturstoffen mit medizinischen Fähigkeiten, unterliegt

die nötige Dosierhöhe, Verwendungsdauer und Einnahmehäufigkeit der Individualität eines jeden

Menschen einschließlich der Intensität von Beschwerden, dem Körpergewicht, dem Alter und der

Schwere möglicher Mangelerscheinungen.

Zur generellen Leistungsoptimierung und Gesundheitserhaltung befürwortet der Arzt, Autor und

MSM-Fachmann Frank Liebke pro Tag 1⁄2 bis 2 Gramm des Naturstoffes. Therapiebegleitend nennt

er die Tagesration von 3 bis 4 Gramm (entsprechen ungefähr einem leicht gehäuften TL),

nachdem man mit einer geringen Einstiegsdosis beginnt und diese alle zwei oder drei Tage um 1⁄4

Gramm steigert.

Ein eventueller MSM- Überschuss verlässt via Stuhlgang den Körper und kann Gasbildung (5)

auszulösen. Wenn mehr als zwei Gramm am Tag konsumiert werden, dann über den Tag verteilt.

Zudem wird nahegelegt, MSM nicht vor dem Schlafengehen einzunehmen, weil es ansonsten

einen vorübergehenden Energieschub hervorrufen könnte, der das Einschlafen aufschiebt – letzte

Gabe sollte vor 18 Uhr stattfinden.

MSM-Pulver kann man je nach geschmacklicher Vorliebe in Wasser, Saft oder Tee eingerührt trin-
ken. Da der Organismus zum Zeitpunkt des Essens besonders aufnahmebereit ist, bietet sich die

Einnahme währenddessen oder kurz danach an. Indem MSM die Verwertung vieler Vitamine und

Mineralien optimiert und gegenseitig verstärkende Effekte bewirkt, empfiehlt sich die gleichzeitige

Einnahme der entsprechenden Nahrungsergänzungen; gerade Vitamin C soll positive Synergien

liefern. Der zeitgleiche Gebrauch von Medikamenten (6), z.B. von Schmerzmitteln, verträgt sich

bedenkenlos. MSM vermag sogar die Leistung von Medikamenten zu erhöhen, indem es den

Transport der Wirkstoffe zu den Zielorten unterstützt.

Top Qualität @ top Preis, bei mir ❤

Fazit

MSM ist ein vielversprechender, nebenwirkungsfreier(7) Bestandteil der Nahrung und des

menschlichen Körpers, der nicht die Gefahr der Abhängigkeit und Gewöhnung birgt und dessen

biomedizinischen Eigenschaften größtenteils als klinisch gesichert gelten.

Unser geruchloses, kristallines, weißes Pulver kann dazu beitragen, die Gesundheit zu bewahren

und Probleme derselben vorzubeugen bzw. diese loszuwerden. Damit bietet MSM eine nicht-
toxische Wahlmöglichkeit oder eine Zusatzmaßnahme zu einigen Medikamenten.

Da Schwefel insbesondere beim Erhitzen oder Trocknen von Lebensmitteln rasant in die Luft

entweicht und der gesteigerte Konsum von schwefelhaltigen Lebensmitteln nicht die gleichen Er-
gebnisse wie wohldosiertes reines MSM erreicht, gewinnen Nahrungsergänzung auf der Basis die-
ser natürlichen Schwefelverbindung zunehmende Relevanz im Gesundheitssektor. Spürbare

gesundheitliche Erfolge bedürfen allerdings der Dauereinnahme; kurze Unterbrechungen von

wenigen Tagen fallen dabei nicht ins Gewicht.

© http://www.selbstheilung-online.de

Quellen:

 Dr. Frank Liebke: MSM – eine Supersubstanz der Natur. Hilfe bei Schmerz, Entzündung und

Allergie, Freiburg, 122014.

 Cramer-Scharnagl, Doortje: Glutathion. Unverzichtbar für die Entgiftung, effektiv bei chronischer

Erschöpfung, schützt Mitochondrien und Zellen, Freiburg, 2015.

http://www.heilpraktiker-in-muelheim.de/jahrmarkt/?p=700 (Stand: 05.08.2015).

http://www.orthoknowledge.eu/msm-ein-gutes-schmerzmittel/ (Stand: 05.08.2015).

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/organischer-schwefel-msm-pi.html (Stand: 05.08.2015).

http://www.diegesundheitsseite.de/hilfenfrorgane/immunsystem/msm (Stand: 05.08.2015).

Anmerkungen:

(1) Für die Herstellung von Glutathion wird ebenfalls Vitamin C und Selen benötigt.

(2) Das NO-Gas

Als 1998 die drei amerikanischen Forscher F. Furchgott, L. Ignarro und F. Murad den Nobelpreis für Medizin

erhielten, wurde ein neues Kapitel der Krebstherapie eingeläutet. Durch dieses neue Wissen ist der Krebs

endlich besiegbar – und das mit recht einfachen Mitteln. Was wurde entdeckt?

Unsere Abwehr- und Körperzellen produzieren ein Gas, das NO-Gas (Stickstoffmonoxid), um mit diesem

Gas alles zu vernichten, was sich als Fremdkörper innerhalb einer Zelle vermehren könnte. Dies sind a)

Viren, Pilze und Tuberkelbakterien und b) Tumorzellen. Wolkenartig durchdringt das NO-Gas von innen

nach außen die Zellwand und tötet die Angreifer, bevor diese in die Zelle eindringen können.

Dieses NO-Gas ist eigenproduziertes Gift, ein „Kampfgas“ sozusagen.

Immer wenn a) eine Pilz- oder eine Virusinfektion vorliegt, b) der Blutdruck zu hoch ist, c) Tumorzellen

vorhanden sind, stellt der Körper nicht mehr genügend NO-Gas her. Zellen teilen sich umso schneller, je

weniger NO-Gas in dieser Zelle produziert wird.

Nun muss das giftige NO-Gas natürlich ausgeleitet, „entsorgt“ werden, wenn es seine Aufgabe erfüllt hat;

und hier liegt ein Hauptproblem: kann der Körper dieses giftige Gas nicht ausleiten („antioxidieren“, stellt er

die NO-Gas-Produktion ein, denn sonst würden sich die produzierenden Zellen selbst und die Nachbarzellen

vergiften: der Tod des Gesamtorganismus wäre die Folge.

Um eine optimale NO-Gas-Produktion in meinem Körper zu gewährleisten ist es also unabdingbar

notwendig, dass meine Entgiftungsmechanismen gut funktionieren.

Dies geschieht, wenn genügend Schwefelverbindungen wie Glutathion produziert werden. Dazu benötigt der

Körper die notwendigen und ausgewogenen Mikronährstoffe (in der Hauptsache Aminosäuren). Fehlen

letztere geht die Glutathion – Produktion zurück und damit die NO-Gas-Produktion. Jetzt können sich

Eindringlinge und Krebszellen ungestört vermehren.

Der Glutathion-Spiegel ist also der maßgebliche Faktor mit erheblicher Auswirkung: Sinkt er, bricht in der

Folge, wie beschrieben, das Immunsystem zusammen.

Unser Körper braucht also für die Glutathion-Synthese die Eiweißbausteine Aminosäuren (besonders Glycin,

Glutamin, Lysin, Isoleucin und Valin) und die notwendigen Spurenelemente.

Es gilt also die Ernährungsgewohnheiten diesen Notwendigkeiten anzupassen, das heißt, die richtige

Nahrung bewusst zu sich zu nehmen. Im akuten Fall ist es sehr hilfreich, Aminosäuren als

Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen

(3) Erhöhte Homocysteinspiegel fördern Entzündungen und oxidativen Stress.

(4) Glucosamin ist ein im menschlichen Körper natürlich vorkommender Stoff und wichtiger Baustein beim

Aufbau und der Versorgung von Knorpel, Gelenkkapseln, Sehnen und sonstigem Bindegewebe.

(5) Solche Symptome verschwinden rasch, sobald man die Dosierung reduziert oder die Einnahme von

MSM stoppt.

(6) Ausnahme bildet die Einnahme von Medikamenten, die das Blut verdünnen, z.B. Marcumar, Heparin

oder Aspirin. In diesem Fall ist vor der MSM-Gabe Rücksprache mit einem Arzt zu halten. Natürlich sollte

dieser um die Gesundheitswirkungen von MSM wissen!

(7) Die Gefahr der Überdosierung existiert nicht, weil es sich um eine natürliche körpereigene Substanz han-
delt, bei der jeglicher Überschuss über den Urin oder Stuhl ausgeschieden wird. Selbst bei Hochdosen von 9

Gramm am Tag traten keine Nebenwirkungen oder allergisch toxischen Reaktionen auf.

PS:

Danke an Alessa, Baghira, Wolf und Sancho für die Nutzung der Bilder ❤